HERBERT TUMPEL-PREIS

2013 haben - aus Anlass des Ausscheidens des langjährigen AK-Präsidenten, Mag. Herbert Tumpel (Herbert Tumpel, gestorben am 4.10.2018, war mit 16 Jahren der bislang am längsten dienende Präsident der Arbeiterkammer) - die Bundesarbeitskammer und der ÖGB den „Herbert Tumpel Preis“ gestiftet.

Der Preis wird, auf Vorschlag von Frau Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell, vom Vorstand des Theodor Körner Fonds jährlich an eine Person für eine bereits abgeschlossene oder im Endstadium befindliche Arbeit vergeben. Gefördert werden gesellschaftskritische Arbeiten die den Interessen des Namensgebers entsprechen. Das sind Arbeiten aus den Bereichen Literatur, Philosophie, Ökonomie, Recht, Geschichte, Politik, Soziologie.

Herbert Tumpel-Preisträger 2020 ist Alessandro MONTI mit seinem Projekt
"Erneuerbare Energie im Völkerrecht: die gegenseitige Unterstützung
von Klima- und Handelsrecht"

Klimawandel zählt zu den dringendsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die Förderung von erneuerbaren und nachhaltigen Energiequellen ist ein wichtiges Mittel zur Erreichung der im Übereinkommen von Paris festgelegten Ziele, jedoch können öffentliche Subventionen für die Herstellung erneuerbarer Energietechnologien aus einer handelsrechtlichen Perspektive problematisch sein. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Klima- und Handelsrecht wird in dieser Arbeit im Lichte des breiteren Diskurses zur Fragmentierung des Völkerrechts und des Grundsatzes der gegenseitigen Unterstützung erforscht.

Der Preis wurde Gestiftet von: