Vergabemodus

Alle eingehenden Bewerbungen werden nach Ablauf der Ausschreibungsfrist durch die Geschäftsstelle auf Vollständigkeit und formale Zulässigkeit geprüft.

Wissenschaftliche Einreichungen werden anschließend einem zweistufigen Single-Blind-Begutachtungsverfahren durch GutachterInnen und Wissenschaftliche BeirätInnen des Fonds unterzogen. Jeder Antrag wird dabei zunächst unabhängig voneinander durch zwei GutachterInnen entlang eines Bewertungsbogens mithilfe von Punkten beurteilt. Die bestbewerteten Einreichungen werden anschließend dem Wissenschaftlichen Beirat vorgelegt, der die PreisträgerInnen kürt. Grundlagen der Beurteilung sind ausschließlich Originalität und wissenschaftliche Exzellenz. Bei Punktegleichständen spielt in der zweiten Stufe des Begutachtungsprozesses aber eventuell eine Rolle, ob ein Antrag dem gesellschaftlichen Auftrag des Fonds, wie er im Call for Applications formuliert ist, nähertritt oder nicht. Alle AntragstellerInnen der Sparte Wissenschaft erhalten ein kurzes summarisches Feedback auf Ihre Einreichung.

Literarische Anträge werden ebenfalls in zwei Stufen, allerdings ohne Punkteverfahren begutachtet.

Künstlerische Einreichungen werden in einem einstufigen Verfahren durch den Kunstbeirat des Fonds begutachtet.